Eduard Mörike: Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

– Eduard Mörike –

Eduard Mörike verfasste das Gedicht laut Hans-Henrik Krummacher am 18.10.1827 und es wurde am 12.09.1828 zum ersten mal publiziert.

Dieser Text ist Gemeinfrei.

Quelle: Eduard Mörike: Gedichte, Verlag der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1838, S. 36

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