Gedicht

Heinrich Heine: Meinen schönsten Liebesantrag

Meinen schönsten Liebesantrag
Suchst du ängstlich zu verneinen;
Frag’ ich dann: ob das ein Korb sey?
Fängst du plötzlich an zu weinen.

Selten bet’ ich, drum erhör’ mich,
Lieber Gott! Hilf dieser Dirne,
Trockne ihre süßen Thränen
Und erleuchte ihr Gehirne.

– Heinrich Heine –

Dieser Text ist Gemeinfrei.

Quelle: Heinrich Heine: Neue Gedichte, Verlag Hoffmann und Campe, 1844 (Aus dem Zyklus Clarisse Nr. 1), S. 95

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